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Lichtarbeit

 

Warum möchten wir uns Lichtarbeiter nennen?

Je mehr wir uns mit Licht durchfluten lassen, mit den höchstschwingenden Lichtenergien, umso deutlicher treten doch unsere Schatten zutage. Jene Bereiche die wir verdrängt haben, weil sie nicht in die anerzogenen und allgemeinen Konventionen paßten, jene die wir verdrängen mußten, um uns "lebensfähig" zu erhalten, um nicht unterzugehen im Alltag. Der Umgang mit lichtvollen Energien  ist doch eigentlich eine Schattenarbeit.

Mit beispielsweise schwarzmagischen Energien können wir uns eben nicht in unserer Schwingung anheben und auch nicht sowohl unseren inneren als auch den globalen Aufstiegsprozeß fördern. Und so nutzen wir hochschwingende Lichtenergien und nennen uns Lichtarbeiter. Und sonnen uns - bewußt oder unbewußt - in dem Glauben, die "Guten" zu sein.

So spielen wir weiter unser Spiel der Dualität "hell/dunkel, schwarz/weiß, gut/böse". Aber wollen wir das? Ist es nicht unser Ziel diese Zustände zu verschmelzen um aus der Einheit heraus leben zu können?

 

Warum eigentlich ...arbeit ?

Ist es nicht sinnvoller innezuhalten und uns so anzunehmen, wie wir zur Zeit gerade sind? Denn eines ist sicher: Könnten wir anders sein als wir gerade sind: WIR WÄREN ES.

Es ist so: Wir übertragen das uns so vertraute Leistungssystem unseres Alltagslebens mit in die Spiritualität. Alte Schatten bearbeiten, den Energiekörper putzen und so weiter und so fort. Ihr findet bestimmt noch mehr Wörter dafür.

Nun Stop! Wenn wir aus diesem Aktionismus erwachen und innehalten werden wir etwas wundervolles feststellen: Was themenmäßig für uns zur Zeit aktuell ist, das erscheint auch ohne unser Zutun auf der "Bühne des Lebens". Also halten wir doch inne und fühlen in uns hinein, oder betrachten unsere Umwelt, die unser Spiegel ist: Was liegt an, jetzt, heute? Und ihr werdet feststellen, wenn ihr euch in diesen aktuellen Prozeß hineinbegebt mit allen euren Sinnen: Es geht leicht, Aktuelles aufzulösen, weil es eben gerade jetzt ansteht und auch alle euch fördernden Energien gerade jetzt bereit stehen.

Durch Arbeit versucht ihr euch oft um ein aktuelles Thema zu drücken, indem ihr etwas anderes als wichtiger bewertet als das, was ihr fühlen würdet, würdet ihr innehalten. Das erklärt auch den häufig zu bemerkenden Aktionismus. Der ist einerseits zu erkennen in  Menschen, die von einem Workshop zum nächsten Meditationskreis zur nächsten Buchlesung etc. pp. hetzen oder anderseits in Menschen, die vor lauter Meditationen ihr Menschsein verdrängen und gar nicht mehr den Alltag bemerken wollen. Es ist die Vermeidung der Wahrnehmung des Jetzt.

 

Gibt es eine Alternative zu "Lichtarbeit"?

Ich würde es nicht Alternative nennen. Ich würde es Wahrnehmung in einem neuen Bewußtseinszustand nennen. 

Und wenn das Ganze nun in ein Wort gefaßt werden soll, dann fällt meine Wahl auf

Liebesdienst (an sich Selbst und dem Kollektiv)

Und da möchte ich "Liebe" definieren als die bedingungslose Liebe und möchte "Dienst" nicht als neues Wort für Arbeit verstanden wissen, sondern als Hingabe an mein Seelenselbst, dem sich mein Ego-Aspekt in Liebe unterordnet. 

So werden wir zu dem, was wir wirklich sind und nicht zu dem, was wir sein wollen. Wir  verabschieden uns respektvoll von unserer bisherigen Art, das Leben zu beschreiten. Ohne Groll, einfach nur in einer veränderten Sicht dessen, was IST. 

Die Erweiterung des Dualen um den Aspekt Göttlicher Liebe, so geschieht Einheit.

 

VON LICHTARBEIT ZUM LIEBESDIENST !
Fühlt in euch hinein, was ist eure Wahrheit ?